Migräne - der Kopfschmerz quält

Sich richtig ernähren bei Migräne

Man ist, was man isst - es existiert zwischen dem, was man regelmäßig zu sich nimmt und seinem Gesundheitszustand ein sicherer Zusammenhang. Auch die Migräne wird von dem Faktor Nahrung beeinflusst, sowohl in positiver wie auch in negativer Hinsicht. Allerdings ist die Bedeutung der Ernährung bei der erblich bedingten Krankheit nicht eindeutig zu klären, zu unterschiedlich sind die individuellen Reaktionen auf bestimmte Nahrungs- und Genussmittel. Ein ausgewogener Lebensstil, zu dem regelmäßiger (Ausdauer-) Sport ebenso gehört wie eine gesunde Ernährung, sind grundsätzlich eine gute Wahl bei der verhaltenstherapeutischen Bekämpfung der Migräne.

Was soll man bei Migräne nicht essen?

Da das Essen bei einigen Patienten ein auslösender Trigger für einen Anfall ist, muss jeder selbst z.B. anhand eines Migränetagebuchs analysieren, worauf er reagiert. Häufig provoziert Alkohol, insbesondere Rotwein, eine Migräneattacke, auch Schokolade, Käse, Bananen, Eis oder Nüsse. Allen gemeinsam ist die Beeinflussung des Serotoningehalts im Körper, der als Neurotransmitter wiederum auch für die Stabilität des zentralen Nervensystems ist und bei einem starken Anstieg zu einer Übererregbarkeit der Hirnrinde und damit den typischen Symptomen führen kann. Dennoch ist nicht bei jedem Migränepatienten ein Zusammenhang zwischen Ernährung und Anfallsrate bzw. Kopfschmerzintensität und -dauer zu beobachten, zudem ist die Reiz-Reaktion individueller Natur. Eine Feststellung der eigenen Auslösefaktoren ist daher sehr wichtig, um zu wissen, welche Nahrungsbestandteile ggf. reduziert oder weggelassen werden sollten.

Exkurs: Die richtige Ernährung bei hohem Cholesterin