Migräne - der Kopfschmerz quält

Migränesymptom: Kopfschmerzen

Der typische Migräne-Kopfschmerz beschränkt sich bei ca 60-70% aller Betroffenen auf eine Kopfseite. Jedoch ist es nicht ungewöhnlch, wenn die Seite während eines Anfalls oder von Mal zu Mal wechselt. Die übrigen berichten von Kopfschmerzen, die sich über den gesamten Kopf erstrecken. Die Qualität des Schmerzes lässt sich mit im Rhythmus des Herzschlags pulsierend beschreiben, anders als der Spannungskopfschmerz, der eher drückend oder ziehend ist und sich meist vom Nacken aufwärts ausbreitet. Durch den schlechten allgemeinbefindlichen Zustand während einer Migränephase, der mittels vegetativer Symptome wie Übelkeit oder Schwindelgefühl gefördert wird, ist der Leidensdruck durch die starken Kopfschmerzen bei Migränikern besonders hoch.



Cluster-Kopfschmerz ist selten

Unter Cluster-Kopfschmerzen versteht man einen in heftigen Schüben auftretenden, halbseitigen Kopfschmerz von hoher bis höchster Intensität. Dieser Typus ist auch unter dem Namen Bing-Horton-Neuralgie oder Histaminkopfschmerz bekannt, das "Epizentrum" der Schmerzen liegt im Bereich von Auge und Schläfe und wird häufig von Augentränen oder einem geschwollenem Augenlid begleitet. Bezeichnend ist die periodische Häufung von Schmerzattacken, die von wenigen Minuten bis zu zweit Stunden andauern können. Die Cluster-Kopfschmerzen haben in der Regel aber nichts mit Migränesymptomen zu tun, Patienten sind nach einer Phase mehrerer Anfälle häufig über Monate hinweg ohne Beschwerden.